zurück zur Übersicht

„Tropenkoller“ – Ein Gespräch mit Thimo Butzmann, dem Archivar des Theater des Westens in Berlin.

Spotify / Apple / YouTube / Deezer / iHeart

Thimo Butzmann ist Betriebstechniker und Archiv-Beauftragter im „Theater des Westens“ in Berlin. Er verwahrt alte Dokumente, Plakate, Ticket und Programmhefte, aber auch Helmut Baumanns legendäres Zaza-Kleid nebst Strass-Schmuck kann man bei ihm sehen. In unserem Gespräch erzählt Thimo von seinen Techniker-Anfängen in den frühen Neunzigern, der wechselvollen Geschichte des Theaters und von einem Aspekt, der ihn im Moment ganz besonders interessiert: Der Zwangsarbeit, die es am Haus gab, als es unter den Nationalsozialisten „Volksoper“ hieß.

Impressionen aus dem Archiv:

Kleid und Schmuck von Helmut Baumann (als Zaza) aus der legendären Produktion La Cage Aux Folles:

Cover und Innenansicht der LP

Von 1931 bis 1935 befand sich im Theater des Westens das kleine Tingel-Tangel-Theater von Friedrich Hollaender, heute ist dort der Aufenthaltsraum der Technik:

Tingel-Tangel (1931)

In der Zeit des Nationalsozialismus waren am Haus auch Zwangsarbeiter*innen beschäftigt. Plakat der Volksoper im Theater des Westens von 1935:

Blandine Ebinger singt das Friedrich Hollaender-Chanson „Wenn ick mal tot bin“ (NDR, 1988).